Wortverhaftet Seelenlos Wortlos
Lichter in der Dunkelheit, weit entfernt.
Dunkle Wolken ziehen, drohend, vorbei.
Bunte Punkte, springen, zuckend und schnell,
welch Treiben! Ach Mond, verzeih´
ich rufe dich zu später Stunde,
frage dich nach Antwort auf die Fragen,
die mein Herz trägt in tiefer Wunde,
die mich quälen! Soll ich wagen
nachzusehen, wofür diese Makel stehen?
Schau das bunte Lichtermeer,
fliegen, sausen allesamt,
zwischen Mond und mir umher.
Doch auch der Mond schaut traurig,
ist mein eignes Spiegelbild.
Und die Antwort kommt von oben
Und ist so still wie die von mir.
Dunkle Schatten ziehen schaurig,
bilden um den Mond ein Schild
und so verhüllt auch langsam droben,
was auch mir im Dunkeln liegt.
Antworten auf leere Fragen,
könnt ich abertausende von sagen,
doch ins rechte Licht,
will´s nicht.
18.11.10 01:19


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